Burnout in Zahlen

Wer hat Burnout, wer ist gefährdet, was wird für Burnout-Betroffene gemacht, welche Kosten entstehen durch Burnout – wir widmen uns auch diesen Aspekten in „Zahlen – Daten – Fakten“.

7.000.000.000 Euro kosten Burnout-Symptomatik und Stress in Österreich laut Patientenbericht WIFO 2009 (Arbeitsausfall, Krankenstände, Behandlungskosten, Frühpensionierungen etc.)

750.000.000 Euro betragen die Kosten zur Krankenbehandlung bei psychischen Diagnosen in einem Jahr (SV, 2011).

230.000.000 Euro wurden von den Sozialversicherungen für Psychopharmaka ausgegeben. – Auf Psychotherapien entfällt nur rund ein Viertel dieses Betrages.

2.500.000 Krankenstandstage wegen psychischer Erkrankungen gab es in Österreich im Jahr 2009.

1.500.000 Österreicher/innen sind burnoutgefährdet, doppelt so viele leiden an Schlafstörungen.

840.000 Menschen in Österreich bekamen im Jahr 2009 Psychopharmaka verschrieben (SV, 2011).

250.000 Österreicher/innen (ca. 3 % der Bevölkerung) sind jährlich von schweren psychischen Störungen betroffen (ÖBVP).

120.000 Österreicher/innen suchen in einem Jahr Hilfe bei einem Facharzt für Psychiatrie.

78.000 Betroffene waren 2009 arbeitsunfähig aufgrund einer psychischen Erkrankung.

70.000 sind jährlich wegen psychischer Diagnosen im Spital.

65.000 Menschen nehmen Psychotherapie in Anspruch.

40 Tage dauert ein Krankenstand mit psychischer Diagnose im Durchschnitt. „Nur“ 11 Tage hingegen dauert eine Erkrankung bei somatischer Erkrankung im Durchschnitt.

21,80 Euro ist der Zuschuss der Sozialversicherungen für eine Stunde Psychotherapie. Die Kosten dafür liegen bei rund 70,00 bis 90,00 Euro.

3,0 % der Bevölkerung sind jährlich von schweren psychischen Störungen betroffen,

2,0 % ist der vom Berufsverband der Psychotherapeuten/innen angestrebte Versorgungsgrad,

0,8 % ist der aktuelle Versorgungsgrad - also rund 65.000(ÖBVP, 2014).